Ruta 40

Was in den USA die Route 66 ist, ist in Argentinien die RN 40. Ein Ziel vor allem für Biker, besonders im Süden, wo es keinen Asphalt mehr gibt. Da unten beginnt man wohl auch mit dem Zählen, denn wir hier im Norden sind ein paar Stunden auf der 40 gefahren, so um und bei Kilometer 4.200.

Die Heilige Nacht in Salta war dann noch ganz überraschend. Nachdem man allgemein um 22:00 ‚raus zum Essen geht, gibt’s um Mitternacht Feuerwerk. Bange Frage bleibt, was man Silvester dann noch so macht. Außerdem haben wir immer noch keine Einladung für Silvester…

Unterwegs nach Süden kommt man in Cafayate durch. Eigentlich heißes Cactus-Land, wächst aber wieder Wein. Den Torrontés (weiss) gibt’s auf der Welt nur hier. Lässt sich aber für Fahrer und Beifahrer nicht verkosten, weil am 25.12. dann doch alles zu hat. Übrigens, immer muss ich (AJ) in die Alkoholkontrolle, gleich zweimal heute, und die Straßensperren der Polizei sehen immer so martialisch aus…


Und dann kommt man nach Quilmes, eine präkolumbianische Ruinenstadt. Das Völkchen der Quilmes hat hier lange vor sich hin gelebt und Mais angebaut. Selbst als die Inka auf ihren Raubzügen vorbeischauten, konnte man sich widersetzen, dank der wirklich coolen Verteidigungsanlagen. Und der Inka an sich lässt sich nicht so leicht abwimmeln.


Inka und Quilmes sind dann doch in die Knie gegangen, wie man nun weiß. Weil die Spanier unfair spielen, und die Leute aushungern. Die letzten 2.000 Quilmes hat man weit weg umgesiedelt, und dort wird heute ein lecker Bierchen gebraut.


So, das war nun der Geschichtsteil. Für Alle, die über Tierfotos lästern, kommt jetzt gleich noch das Lama-Bild.

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