Jeder nur ein Kreuz

Die Litauer sind stolz darauf, das letzte Volk Europas zu sein, das christianisiert wurde. Es gibt immer noch heidnische Riten. Heute in Palanga am Strand wurde vor allem dem Sonnengott Ra ein kollektives Opfer dargebracht. Dargeboten wurde Vodka-getränkte unbekleidete, aber befremdlich tätowierte menschliche Haut.Ihre späte Zuwendung zu dem einen Gott hat die Litauer und ihre Freunde vor allem zu einer etwas überbordenden Liebe zu dessen gekreuzigtem Sohn geführt. Kreuze, in der minimalen Ausprägung als zwei unterschiedlich lange Stöckchen, übereinander gelegt – sind total hipp.


In Kryziy kalnas gibt es einen Berg mit zig-tausend Kreuzen. Sehr beeindruckend, war das doch von je her eine Methode, die Russen zu gängeln. Jedes Kreuz ein Ärger für die Russen, die die Kreuze dann auch flux umschubsten. Nur, damit die Litauer nur noch euphorischer neue Kreuze bauten.Jetzt sind die Russen weg,  und Kreuz aufstellen ist international geworden. Neben uns waren heute vor allem Pfadfinder-Heere aus Spanien hier. Die waren auf Industrie-Spionage hier, geht es doch um nichts weniger als den Titel des katholischsten Volkes del mundo.

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